Montag, 7. März 2016

Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Kälte, Schnee und steile Strecke (4)

Eigentlich, ja eigentlich wollten wir schon länger einmal mit den drei Bikes im direkten Vergleich über unsere 1000Hm Teststrecke fahren. Bedingt durch die kalte Jahreszeit war es bisher jedoch nicht möglich auf einen der höchsten Schwarzwaldgipfel zu fahren. Zu viel Schnee, oft Sturm oder einfach kein passendes Zeitfenster waren die ausschlaggebenden Gründe für die verzögerte Fortsetzung unseres Mittelmotor-Vergleichs.
Nun haben wir es kürzlich trotzdem gewagt die 12km Strecke, mit einer durchschnittlichen Steigung von 8%, auf den 1243m hoch gelegenen Kandel in Angriff zu nehmen. Was auf dieser Fahrt passiert ist und welche Erkenntnisse daraus entstanden sind, könnt ihr diesem Artikel entnehmen.

Noch immer herrscht Winter in den Hochlagen der Mittelgebirge. Somit ist aktuell doch eher an Wintersport, auf einem- oder zwei Brettern, zu denken als an Pedelecbiking. Da sich das Wetter jedoch am vergangenen Samstag von seiner schönen Seite zeigte, beschlossen wir spontan anstatt einem passiven Sporttag in Form eines Stadionbesuchs unseres Heimatvereins SC Freiburg doch lieber etwas sportlich aktiv zu werden.

Kandel im Südschwarzwald - 1000Hm Teststrecke

Das Ziel war bereits schon länger klar, endlich wollten wir unsere Bikes mit Bosch Performance CX, Brose und Yamaha Mittelmotorsystem über die anspruchsvollste Teststrecke jagen. Schon länger waren wir auf diese Tour heiß, da sie im Vergleich zu unseren bisherigen Versuchsfahrten doch nochmal einen anderen Anspruch an Mensch und Maschine haben sollte.

Um das ganze zu dokumentieren, haben wir jeden Fahrer mit einer Kamera ausgestattet und ein kleines Video zusammen geschnitten.

Video


Wir bitten die bescheidene Tonqualität zu entschuldigen.


Verlauf
Diesmal sind wir das ganze relativ locker angegangen und einfach spontan losgefahren, alle Bikes selbstverständlich mit vollgeladenem Akku. Hierbei ging es bei Außentemperaturen von knapp über 0°C auf den Weg - für die Akkus also eine besondere Belastung da diese mit fallenden Temperaturen zunehmend an Kapazität verlieren. Wie immer bei diese Strecke beginnen wir im kleinen Städtchen Waldkirch - steil darüber thront 1000 Meter höher der Kandelgipfel. Diese Strecke ist deswegen so interessant, weil sie kontinuierlich bergauf geht und dies über 12 km. Alle Bikes wurden permanent mit voller Motorunterstützung bewegt.

Zu Beginn unserer Fahrt waren die Wege noch relativ frei von Schnee, was sich jedoch nach den ersten ca. 250Hm schnell änderte. Der Schnee wurde immer mehr und nach der ersten ca. 6 km Strecke, bei einer Höhe von ca. 800m war es dann leider soviel Schnee, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Auf den teilweise steilen Rampen war es schlicht nicht mehr möglich die Spur zu halten. Bedingt durch die ständigen Ausbrüche der Laufräder mussten wir uns leider dazu entscheiden die Tour bei der Hälfte abzubrechen. Dennoch hat sich diese Ausfahrt gelohnt, da es jede Menge neuer Erkenntnisse gab.

Höhenprofil dieser Ausfahrt - mitunter bis zu 25% in der Spitze.


Hier in Kürze eine Zusammenfassung:

Bosch Performance CX: Vor allem unter den höchsten Unterstützungsstufen Sport und Turbo eine brachiale Kraftentfaltung. Dieser Antrieb spielt auf dieser anspruchsvollen Strecke in einer eigenen Liga. Ein weiterer Grund für die positiven Auffälligkeiten ist das gleichmäßig anliegende Drehmoment in niedrigen wie hohen Trittfrequenzen. Dazu kommt, dass die Motorsoftware sehr fein auf die Leistung abgestimmt ist. Selbst auf einem steilen Stück mit schneebedecktem Untergrund ist das Anfahren aus dem Stand entspannt ohne Gegenbremsen möglich, da nicht sofort beim ersten Druck auf das Pedal die gesamte Kraft blind in das Hinterrad getrieben wird.
Sobald das Rad minimal in Bewegung ist, setzt zunehmend der gesamte zur Verfügung stehende Schub ein und dann macht es so richtig Spaß mit einem durchaus sportlichen Anspruch Pedelec zu biken.
Ein Wermutstropfen bleibt. Der Energieverbrauch unter Stufe Turbo (300%) ist recht hoch - ein 500Wh Akkupack ist somit absolut sinnvoll für die Fahrt mit maximaler Motorkraft über diese 1000Hm Strecke.
Eine weitere Fahrt über diese Distanz mit dem alten Performance (der ohne CX) unter Stufe Turbo (275%) ergab übrigens in Kombination mit dem 500Wh Akku eine Restkapazität am Ziel von gut 100Wh.


Brose: Hier wurde erstmals richtig deutlich, was sich bereits in unserem reinen Bergauf-Vergleich abzeichnete. Bei permanenter Dauerbelastung fehlt es dem beinahe lautlosen Mittelmotor mit Riemenantrieb deutlich an Kraft. Unser sportlichster und fittester Fahrer im Team, Hieronymus, hatte deutlich Mühe mit den beiden anderen Mittelmotoren mitzukommen. Nur dank seiner körperlichen Fitness konnte er bis auf die 800m Höhe zumindest einigermaßen mithalten. Dabei hatte der Brose Motor letztendlich in etwa einen genau so hohen Akkuverbrauch wie sein japanischer Kontrahent. Man muss einfach sagen, dass es diesem Motor im direkten Vergleich an Schubkraft fehlt. Das wird besonders deutlich wenn man mit anderen Antriebssystemen parallel unterwegs ist. Ausfälle wurden keine verzeichnet, was dafür spricht, das auch dieser Antrieb ein absolut zuverlässiger Begleiter auch unter diesen widrigen Bedingungen ist.


Yamaha: Der schlanke Japaner macht über die Dauerlast Strecke eine durchweg gute Figur. In gemäßigten Trittfrequenzbereichen zwischen 60 - 80Umdr./min. bietet er unter der höchsten Stufe eine spürbare und gleichmäßige Unterstützung beim Pedalieren. Mit 400Wh hat das Yamaha System den kleinsten Akkupack, jedoch scheint der Energieverbrauch recht genügsam. So waren bis zum Abbruch bei etwa der Hälfte der geplanten Strecke noch gut mehr als die Hälfte der Ladebalken auf dem Display zu erkennen. Kleinere Schwächen zeigt der Antrieb lediglich bei der Bewältigung von Steigungen im hohen Trittfrequenzbereich über 80Umdr./min. Hier kommt keine zusätzliche Kraft auf die Kurbel, wodurch subjektiv das Gefühl entsteht der Motor würde bremsen. Aus diesem Grund wird man unter Vollast fast dazu gezwungen in einer gemütlicheren Gangart zu pedalieren.


Fazit bei Kälte, Schnee und steiler Strecke
Zunächst bleibt positiv zu vermerken, dass alle Antriebssysteme zuverlässig funktionieren. Unter den rauen Bedingungen mit niedrigen Temperaturen, Nässe und in anspruchsvollem Gelände nicht unbedingt selbstverständlich. Der Bosch CX bietet den höchsten Schub bei hohem Energieverbrauch, Yamaha gilt als gediegen ausgewogen und Brose als eher schwach über längere steile Anstiege.


GPS TRACK:


Zu den Fahrern
Wir versuchen während unserer Vergleichsfahrten bewusst unterschiedliche Fahrertypen ins Spiel zu bringen, damit jeder Leser eine passende Indendifikationsperson findet, welche vielleicht zu seinem eignen Profil passt.

Frank ist hier unser Spaß-Pedelec-Biker, der das Erlebnis in der Natur und moderaten technischen Herausforderung des bikens im gemäßigtem Gelände sucht. Bedingt durch Hauptjob die Woche über wenig Zeit, soll es am Wochenende einfach mit dem Mountainpedelec raus gehen.

Hieronymus ist unser Mega Sportler. Er betreibt intensiven Laufsport und ist auch viel auf dem Rennrad unterwegs. In den Sommermonaten nimmt er an zahlreichen Wettkämpfen teil, sei es Marathon oder einer CC-Bike Events. Das Pedelec bedeutet für ihn in erster Linie Spaß auf zwei Rädern wobei auch immer der sportliche Anspruch eine Rolle spielt. Daher gerne nur in der kleinsten Unterstützung unterwegs oder zum Neid seiner Mitfahrer selbst bergauf mal über der 25km/h Grenze.

WillLee ist vielleicht so Mischung, aus den anderen beiden. Spaß steht auch bei ihm im Vordergrund, vor allem Bergab auf anspruchsvollen aber flüssig zu fahrenden Trails lässt er es gerne krachen. Bergauf, insofern es die Zeit zulässt, immer nur in der kleinsten Unterstützungsstufe auf dem Pedelec fahrend, liebt er auch den sportlichen Anspruch am biken.


Sobald es die Schneelage zulässt, werden wir die 1000Hm erneut in Angriff nehmen! Wir sind sehr gespannt ob sich dann diese Eindrücke nochmals bestätigen werden.

Weitere Links zum Thema:
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Die Kandidaten (1)
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Bergauf (2)
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Tour (3)
Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Kälte, Schnee und steile Strecke (4)
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Brose unter Volllast (5)
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Yamaha unter Volllast (6)
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Bosch Performance CX unter Volllast (7)
Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Die Zusammenfassung (8)
- Haibike Sduro AllMtn RC - Fotostrecke- Rotwild R.Q1+ FS 27.5 - Fotostrecke
- Cube Stereo Hybrid 160 "Action Team" (Vorserie) - Fotostrecke
- Haibike Sduro AllMtn RC - Fotostrecke

Kommentare:

  1. Schöner artikel. Allerdings sollte man mal den Brose im Sommer auf den Kandel loslassen, ganz einfach um zusehen wie er mit erhöhter Außentemperatur zurecht kommt. Interessant ist auch das der schwache Brose motor mindestens genauso viel Strom verbraucht wie die stärkeren yamaha und Bosch Motoren.

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    1. Ja, dies würde uns bei allen Antrieben interessieren wie die bei Außentemperaturen um die 30°C unter Volllast funktionieren. Aber der nächste Sommer kommt....

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  2. Danke für eure Arbeit. Das Resultat entspricht allgemein den Resultaten/Eindrücken anderer ähnlicher Tests. Durch die verschiedene Leistungsfähigkeit, und wohl auch Gewicht, der Testfahrer wird das Ergebnis aber beeinflusst. Die Testfahrt mit dem alten Performance (wie oben erwähnt) ergab ja einen, mit den anderen Systemen vergleichbaren Energieverbrauch. Natürlich saugt eine brachiale Leistungsentfaltung stärker am Akku. Es wäre aber wohl nützlich, wenn ihr bei der nächsten Vergleichsfahrt (der ohne Schnee) auch die Fahrer tauschen würdet. Ich wage mal zu behaupten, dass Hieronymus mit seinem Wunschantrieb (Bosch CX) den Akku weniger leeren würde.

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    1. Danke für die Rückmeldung - wir werden diesen Vorschlag bei unserer nächsten Fahrt aufgreifen. Vielleicht machen wir zusätzlich noch eine reine CX Vergleichsfahrt mit unterschiedlichen Fahrern. Mal sehen, es gilt noch vieles auszuprobieren und Erkenntnisse zu gewinnen.

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  3. Grundsätzlich finde ich den Test gut und richtig.
    Allerdings halte ich die Testbedingungen für einen "Höhenmeterreichweitentest", wie sie das Magazin EMTB im Heft 01/16 praktiziert hat, für fairer:
    - Durch Gewichte einheitliches Fahrergewicht
    - Durch Kraftmesspedale sichergestellt, das die Fahrer konstant 130 Watt Eigenleistung auf die Pedale bringen.

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    1. Keine Frage, so richtig einheitlich standardisiert sind unsere Fahrten nicht. Wir bewerten daher auch nicht im quantitativen Sinn, sondern versuchen die Eigenschaften aufgrund unserer Erfahrungen zu beschreiben. Ich denke hier wird für jeden einfach nachvollziehbar, wie sich die Antriebssysteme in der alltäglichen Praxis unter unterschiedlichen Gegebenheiten nutzen lassen.

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  4. Mir gefällt der Bericht gut. Habe den Bosch Performance 3500 km gefahren, jetzt seit wenigen Tagen den Brose im Specialized Turbo Levo FSR. Den CX habe ich kurz getestet, ist rein von der Leistung her momentan das Maß der Dinge. Der Brose dürfte eher ein Motor sein, für Fahrer die eigentlich gar kein Pedelec wollen :=) Unterstützt sehr unauffällig, mittels der Speci App sehr fein konfigurierbar, kenne in den Einstellmöglichkeiten sonst nur beim Impulse II und Evo. Zur Reichweite kann ich bisher nur sagen, die lässt sich massiv durch die Einstellung beeinflussen, auch das Verhältnis Pedaldruck zu abgegebener Motorleistung. Fakt ist auch, wenn es um schiere Kraft geht, spielt der CX in einer anderen Liga.

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  5. Ein toller Beitrag! Sehr ausführlich und informativ. Danke!

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  6. Kann mich nur anschließen .. sehr informativer Beitrag trotz der etwas widrigen Umstände habt ihr wieder alles auf den Punkt gebracht .. Respekt.

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  7. Hallo Zusammen
    Ist ja ziemlich erschreckend wie der Brose Motor bereits am ersten Anstieg in die Knie gegangen ist. Und da war auch noch Euer best Trainierter Mann drauf.

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    1. Auf dieser Strecke wird es richtig deutlich welche Eigenschaften ein Antrieb charakterisiert. Sobald die Strecke schneefrei ist wird es nochmal ernst und wir ziehen die Sache über die komplette Distanz durch.

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  8. Wie ist der Vergleich Performance cx
    vs Bosch Classic mit bissiger Software?

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    1. In unserem YouTube Kanal gibt es bereits Testfahrten über diese 1000Hm Strecke mit dem alten Classic Bosch Mittelmotor.
      Mit dem Bosch Performance CX an sich haben wir diese Strecke zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht dokumentiert.
      Es gibt aber eine Fahrt mit dem Bosch Performance und dem 500Wh Akkupack über diese Strecke - ebenfalls im YouTube Kanal zu finden.

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  9. Danke für den ausführlichen, ehrlichen und unabhängigen Bericht.
    Ich kann meine Erfahrungen mit dem Vergleich Brose-Bosch nur bestätigen.
    Brose hat anscheinend ein großes Problem mit der Hitzeentwicklung. Bei euren Testtemperaturen ist Brose ja noch ganz gut über die Runden gekommen, falls ihr aber die gleiche Strecke bei einer Außentemperatur beispielsweise 25 °C erneut absolviert, wird der Motor sicher sehr viel früher die Grätsche machen. Und setzt man mal einen Fahrer jenseits der 90 kg drauf, dann kann man sportliches Fahren mit längeren Anstiegen gleich vergessen.
    Das Konzept und die verwendete Software im Specialized finde ich gut, nur leider löst diese auch nicht das Hitzeproblem.
    Wenn man mal mit Brose unterwegs ist einfach mal die Hand aufs Motorgehäuse legen, da merkt man schon wie warm das Ganze wird.

    So schön das Gesamtkonzept mit Gewicht, Einbaugröße, ... bei Brose auch ist, der Motor ist im Vergleich leider nur für Trekkingbikes im Flachland geeignet, da dort das Hitzeproblem nur eine untergeordnete Rolle spielt. Und dort kann das System dann auch seine Laufruhe und das Entkoppeln >25 km/h zur Geltung bringen.

    Das Marketing das Brose betreibt ist meiner Ansicht nach einfach nur fehlleitend und 6000-9000€ für ein Rotwild in Topausstattung hinzublättern halte ich auch für kein bisschen gerechtfertigt wenn man bedenkt, was der Motor letztlich zu leisten vermag.
    Da zahle ich doch lieber die Hälfte für ein Cube o.ä., hab mit Bosch Performance CX den kräftigsten und zugleich effizientesten Motor und einen super 500Wh Akku der langlebiger und weniger kälteempfindlicher als das Zeug was von BMZ kommt.

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  10. Guten Morgen aus dem Norschwarzwald

    Sehr schöner Bericht. Mein Kollege hat ein BULLS mit Brose Motor und letzten November waren wir im Odenwald unterwegs. Er schwärmte von dem Starken Motor und seinen 90nm max. Leistung. Ich dachte na ja da werde ich mit meinem Bosch Performance line und mageren 60nm am ersten steilen Berg das nachsehen haben. War aber nicht so. Konnte mithalten und teilweise so gar einiges an Metern davonfahren. Mein Kollege war ziemlich erstaunt.

    Es ist sein erstes Pedelec und bis dato hatte Er keinen vergleich zu anderen Motoren. Auf der Rückfahrt tauschten wir die Räder. Am Parkplatz angekommen musste Er zugeben das der Bosch deutlich stärker ist.

    Werbung und Wahrheit liegen halt nicht immer zusammen. Das integrierte Konzept von Motor und Akku ist jedoch super. Aber da wird Bosch mit Sicherheit noch nachlegen.

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  11. Hallo, habe heute beim Händler ein nagelneues 2016er E-Stream mit Brosemotor ausprobiert. War erstaunt, welcher Kraftzuwachs zum 2015er, das auch zur Verfügung stand, zu verzeichnen war. Das 2015er hatte mich im Vergleich zum Bosch doch enttäuscht, auch wenn Optik, Fahrbarkeit ohne Unterstützung und leises Laufgeräusch Top sind. Hab mir dann gleich ein 2016er bestellt und bin gespannt auf die Langzeiterfahrungen. Vor Allem das "Hitzeproblem" werd ich im Auge behalten....

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  12. XDURO AllMtn RX


    Hallo zusammen,
    Meine ersten Erfahrungen mit meinem neuen XDURO AllMtn RX
    ( hat ja auch den cx )
    sind gemacht.
    Mein Hausberg hat zwar keine 1000 hm am Stück aber immerhin ca. 640
    Die Strecke hat im Schnitt 10 % einige Teilstücke mit 20%.
    Durch das 42 er Ritzel hab ich die Strecke im eco Modus durchgefahren und der erste strich ist nach 600 hm weg.
    600 hm mit 20% Akku das ist doch mal ne Nummer.

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  13. hab ein 2015er fs enduro von bulls, und nachdem der erste motor tatsächlich schnell kaputt war, da eine veraltete software aufgespielt war, bekam ich innerhalb 2 tagen einen ersatzmotor plus neueste software verbaut und siehe da: auf der ecostufe schaffe ich jetzt 1600 hm, die vorher spürbaren schwankungen, die sich ähnlich wie das abschalten bei 25km/h anfühlten sind verschwunden. zur leistung: ich fahr meinem kumpel mit yamahamotor weg, allerdings wiegt der halt paar kilo mehr...:)

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  14. Hi und ein grosses Dankeschön für diese Vielzahl von Informationen.
    Habe lange mal im Netz nach einem Vergleich der unterschiedlichen Motorvarianten geschaut und bin absolut begeistert von Eurem ausführlichen Bericht hier im Netz.
    Habe mir selbst ein Haibike mit Yamaha-Motor gekauft und bin nun auch nochmals durch Euch bestätigt, dass es eine gute Wahl war.
    Ich selbst bin mit dem Yamaha absolut zufrieden. Nach knapp 3000 km bisher keinerlei Ausfälle und der Motor schnurrt nach wie vor in absolut zufriedenstellender Art und Weise.
    Prima! Ihr habt mich in meiner Kaufentscheidung bestätigt. Preis-Leistungsverhältnis spielt halt auch eine Rolle und da liegt der Yamaha ja offensichtlich unter Bosch.
    Demzufolge hab ich eine gute Maschine für einen aktzeptablen Preis.
    Thanks
    Beste Grüsse
    Marc

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