Donnerstag, 14. Juli 2016

Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Die Zusammenfassung (8)

In den letzten neun Monaten hatten wir nun die Möglichkeit die drei Antriebssysteme unter vielerlei unterschiedlichen Bedingungen intensiv zu erfahren und dabei Stärken und Schwächen der jeweiligen Antriebe kennen zu lernen. Das besondere hierbei war, dass wir die Mittelmotoren von Brose, Bosch und Yamaha größtenteils direkt miteinander vergleichen konnten. Besonders hier wurden die Unterschiede deutlich.


Unser Ziel war es von Anfang an, fernab jeglicher quantitativer Herstellerangaben, die Eigenschaften der Antriebssysteme so zu beschreiben, dass jeder Biker nachempfinden kann wie sich der jeweilige Pedelec-Antrieb anfühlt und in der Paxis nutzen lässt. Zu diesen Zweck haben wir im Wesentlichen drei unterschiedliche Fahrer eingesetzt und die eMountainbikes entsprechend dem Einsatzzweck unterschiedlichem Terrain sowie klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Die Königsdisziplin bestand hierbei ganz klar in der Bewältigung der 1000 Höhenmeter Strecke bei sommerlichen Temperaturen. Aber auch die anderen Fahrvergleiche auf einer gewöhnlichen Tourenstrecke oder unter winterlichen Bedingungen brachten eine Menge interessante Erkenntnisse.

Anzeige____________________________________

___________________________________________

Aus funktioneller Sicht lässt sich sagen, dass die technische Reifen mittlerweile soweit fortgeschritten ist, dass keiner der Antriebe während der gesamten Zeit einen total Ausfall zu verzeichnen hatte. Diese Erkenntnis ist von grundlegender Bedeutung, da eMountainbikes häufig in Gegenden bewegt werden, in denen technische Hilfe in Form von Werkstätten nicht in nächster Nähe liegen. Es ist also mittlerweile ohne Probleme möglich ein eMountainbike, ohne Sorge um die technischen Besonderheiten, zu bewegen - dies war bis vor einigen wenigen Jahren nicht unbedingt selbstverständlich.  


Kommen wir zur Charakteristik der einzelnen Antriebe:

Brose:
Der Brose Antrieb hat uns in vielerlei Hinsicht überrascht. Zum einen dominierte bei diesem Antrieb die schöne Integration in den Rahmen, die unter Teillast sehr zurückhaltende Akustik sowie der geringe Tretwiderstand in Situationen ohne Motoruntersützung - beispielsweise über 25km/h.
Im Gegenzug zeigte dieser Antrieb auf unserer 1000 Höhenmeter Strecke bei sommerlichen Temperaturen immer wieder Rücksetzer in der Unterstützungsleistung, ohne das der Motor hier jedoch komplett ausfiel.
In der höchsten Unterstützungsstufe unter Dauerlast zeigte sich, dass der Brose im Vergleich zu den Konkurrenten gefühlt die geringste Leistung entfaltete - zudem wurde er mit zunehmender Fahrzeit in dieser Situation recht laut. Bei der Anwendung zeigte sich weiter, dass hier durchaus sportliche Trittfrequenzen etwas über 80 Umdr./min. möglich waren und vom Antrieb gut mitgetragen wurden.
Unter winterlichen Bedingungen mit niedrigen Außentemperaturen kam es übrigens zu keinen Einschränkungen bei der Kraftentfaltung, ebenso wenig im Tourprofil mit vielen kleinen Anstiegen sowie im bergauf Intervall. Dies lässt ggf. darauf zurück schließen, dass der Brose Antrieb bei extremen Anforderungen unter thermischen Problemen leidet. Hier wird es interessant zu sehen, ob Brose am Motor für die kommenden Generationen bautechnische Veränderungen in Form von Kühlrippen am Motorgehäuse vornehmen wird um die Wärme besser vom Motor abzuleiten.  
Was die Effizienz angeht, so zeigte sich der große 460Wh Akku als durchaus ergiebig. 1000 Höhenmeter waren selbst in der höchsten Unterstützungsstufe problemlos möglich.
Die Softwareversion unseres Brose Bikes ist auf dem Stand von November 2015 und entspricht Version 3.6


Bosch Performance CX:
Mit der jüngsten Generation der Bosch Mittelmotoren hatten wir einen wahren Alleskönner in der Anwendung. In sämtlichen, dokumentierten Fahrsituationen und darüber hinaus, im beinahe täglichen Einsatz auf einem eMountainbike im Gelände, zeigte der schwäbische Mittelmotor so gut wie keine Schwächen. Die gesetzeskonforme, gigantische Kraftentfaltung in der höchsten Unterstützungsstufe sucht seinesgleichen und war selbst unter Dauerlast bis zur Erschöpfung des 500Wh Akkupack nahezu konstant vorhanden. Diese große Leistung erforderte natürlich Energie und so ist ein das große Akkupack schon beinahe Pflicht. Wer jedoch einen der kleineren Unterstützungsstufen mit geringerem Energiebedarf wählt kann hier richtig viele Höhenmeter und Strecke machen. Dies zeigte die Tauglichkeit unter vielerlei Einsatzszenarien im eMTB Bereich auf, von Trails ballern bis ausgiebigem Touren war hier alles möglich.
Im sportlichen Einsatz ging der Bosch CX locker bis Trittfrequenzen über 100 Umdr./min super mit, nach unten hin bis etwa 60 Kurbel Umdrehungen in der Minute stand ebenfalls konstant Leistung an.
Bei der Geräuschkulisse bot der Bosch Antrieb einen eher sonoren, permanent deutlich wahrnehmbaren Klang, dieser unterschied sich jedoch je nach Leistungsanspruch nur unwesentlich.
Beim Fahren über 25km/h, also ohne aktive Hilfe des Elektroantriebes wurde das Pedalieren recht zäh. Hier war ein deutlicher Widerstand wahrzunehmen, für jedermann nachvollziehbar wird dies sobald man den Hilfsantrieb einmal komplett ausschaltet.


Yamaha: 
Der japanische Mittelmotor leistete sich keine wesentlichen Schwächen auf sämtlichen Einsatzgebieten. Er ging zwar subjektiv betrachtet nicht ganz so kraftvoll wie der schwäbische Kontrahent zur Sache, überzeugte aber im mittleren Trittfrequenzbereich zwischen 60 und 80 Kurbelumdrehungen mit einer gleichmäßige und konstante Unterstützung selbst unter längerer Volllast. Das Pedalieren über einer 80er Kadenz war nicht die Stärke des schlanken Japaners, hier fällt die Untersützung spürbar ab, so dass man sich gezwungen sah einen größeren Gang einzulegen.
Mit 400Wh war das Akkupack des Yamaha an unserem Testbike der kleinste Energiespeicher. Dennoch reicht auch hier die Energie für eine Fahrt auf 1000Hm / 12km Streckenlänge in der höchsten Untertstützungsstufe locker aus um das Ziel zu erreichen. Die Vierkant Kurbelaufnahme wirkt nicht mehr zeitgemäß, bereitete jedoch in den vergangenen Monaten keinerlei Probleme.
Akustisch betrachtet ging es beim Yamaha Mittelmotor recht leise zugange. Hier war meist ein hochfrequentes Surren zu entnehmen, welches nicht unangenehm in Erscheinung trat. Auch unter langer Volllast veränderte sich die Geräuschkulisse nicht wesentlich.
Beim Losfahren in steilem, rutschigem Gelände wäre ein etwas sensibleres Ansprechverhalten angenehm. Hier ging es doch zeitweise etwas ruppig los, so dass das Hinterrad auch gerne mal die Traktion verlor. Mit einer geübten Fahrtechnik konnte man hier mit der Hinterradbremse gegenbremsen um so das Drehmoment unter Kontrolle zu halten.



Fazit:
Nach neun Monaten intensivem Fahren der Mittelmotor Antriebssysteme ergibt sich ein recht deutliches Bild. Hier sei zunächst erwähnt, dass jeder Antrieb ohne Totalausfall funktioniert. Beim Brose Mittelmotor gibt es jedoch erkennbare Defizite unter Volllast (siehe Video 1000Hm Distanz) in der Form, dass der Antrieb eigenständig Leistung zurück nimmt. Bei der maximalen Leistungsentfaltung fühlt er sich als der Antrieb mit der geringsten Unterstützungsleistung an.
Der Bosch CX überzeugt durch ein umfangreiches und zuverlässiges Einsatzgebiet und lässt bei keinem unserer Fahrer Wünsche offen. Ob in sportlichen, hohen Trittfrequenzen, ausgedehnten Touren mit kleiner Untersützung oder rekordverdächtigen Vollgas-Aktionen über 1000Hm - alles problemlos mit dem Performance CX machbar. Wenn nun die Akustik des Motors noch etwas leiser wird wäre das System nahezu perfekt zum aktuellen Zeitpunkt.
Mit einem Yamaha Antrieb macht der eMountainbiker vieles richtig. Zuverlässig und vielleicht ein wenig unspektakulär ist dieser Antrieb ein guter Begleiter für den gemäßigten Biker. Lediglich in höheren sportlichen Trittfrequenzen geht der Unterstützungsgrad nicht ganz mit. Wer auf diese Eigenschaften eingehen kann findet bei Bikes mit Yamaha Antrieb evtl. eine preislich interessante Variante.

Solltet ihr noch weitere Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen zu diesem Vergleich loswerden wollen, so  steht euch die Kommentarfunktion hierfür zur Verfügung.


im Wintereinsatz...


Weitere Links zum Thema:
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Die Kandidaten (1)
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Bergauf (2)
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Tour (3)
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Kälte, Schnee und steile Strecke (4)
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Brose unter Volllast (5)
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Yamaha unter Volllast (6)
- Bosch - Brose - Yamaha im direkten Vergleich - Bosch Performance CX unter Volllast (7)
- Haibike Sduro AllMtn RC - Fotostrecke- Rotwild R.Q1+ FS 27.5 - Fotostrecke
- Cube Stereo Hybrid 160 "Action Team" (Vorserie) - Fotostrecke
- Haibike Sduro AllMtn RC - Fotostrecke

Kommentare:

  1. Ihr gebt also mal zu, dass der Bosch Motor ohne Unterstützung alles andere als Freilauf ist ;) ?

    AntwortenLöschen
  2. Also ihr schreibt da immer 1000hm in höchster Unterstützungsstufe sind kein Problem? Das ist doch sehr stark abhängig vom Gewicht des Fahrers - das sollte vielleicht auch berücksichtigt werden. Ich bin 195cm/92kg - 1000hm in der höchsten Unterstützung geht sich beim CX aber bei weitem nicht aus kann ich aus eigener Erfahrung sagen.... vor allem wenn Teilstücke mit etwas tieferem Boden dabei sind... das ist im "Sport" Mode schon mehr als genzwertig. Und ja, der Bosch Antrieb ohne Unterstützung ist echt a "Pain in the A..." - durfte ich auch schon einige male feststellen jetzt :(

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wie gesagt, hatten wir unterschiedliche Fahrer im Einsatz. Und egal ob sportliches Leichtgewicht oder schwerer Wochenendfahrer - für alle war die 1000 Höhenmeter Strecke von der Akkukapazität her machbar - egal mit welchem Antrieb. Die interessanten Teile haben wir in den verlinkten Artikel beschrieben und dokumentiert. Darüber hinaus waren wir auch sonst viel mit den unterschiedlichen Antrieben unterwegs.

      Löschen
    2. Wieviel Gewicht hatte euer "schwerster" Fahrer? Schätz mal keine 90kg... 1000hm gehn sich in höchster Stufe beim CX einfach nich aus meiner Erfahrung nach...

      Löschen
    3. Schau dir doch einfach mal das Video an - hier sind am Ende der Fahrt mit dem Bosch CX noch je zwei Ladebalken übrig - die Fahrer hier 75kg und 83kg. Aber auch unser schwerster Fahrer mit über etwas 90kg packte das ganze unter normalen äußeren Bedingungen.
      In Bezug auf deine Erfahrungen ist der vierte Teil aber vielleicht ganz interessant - hier wurde bei sehr niedrigen Temperaturen (reduzierte Akkukapazität) und Schnee (erhöhter Rollwiderstand) erkennbar, dass es bis ganz oben beim schwersten Fahrer auf dem CX knapp hätte werden können.

      Löschen
    4. Ok, danke für deine schnelle Antwort - schau mir den vierten Teil nochmal an! Vielleicht lags bei mir wirklich auch an den Temperaturen... stand gestern schon im Schnee :(((

      Löschen
    5. mmhhhh - der vierte Teil gibt jetzt nicht wirklich Aufschluss, da ihr ja nicht die ganzen 1000hm gefahren seit.... der Akku hätts meiner Meinung nach sicher nicht gepackt ;)

      Löschen
  3. Nach dem test kommt bei mir die Vermutung auf das der brose keine 90NM haben kann, ich finde es schon dreist das der immer noch so beworben wierd.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wie viel Drehmoment der Brose tatsächlich hat konnten wir nicht feststellen, dazu wäre eine Laboruntersuchung nötig gewesen. Im praktischen Vergleich auf dem Bike zu den anderen Antrieben fühlt er sich allerdings am schwächsten an.
      Dies wird je nach Anforderungsprofil mehr oder weniger erkennbar.

      Löschen
  4. Wie verhält sich denn der Yamaha in Sachen Freilauf, also ohne jegliche Unterstützung ? Tritt er sich gefühlt eher wie der Bosch oder hat man noch das Gefühl ein normales Rad zu bewegen?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Freilauf lief beim Yamaha erkennbar leichter als beim Bosch. Das Gefühl ein normales Rad ohne Unterstützung zu bewegen hatte man bei keinem der drei Antriebe. Der Brose erschien hier als der leichtgängigste Kandidat, was sich besonders beim Beschleunigen über der 25km/h Grenze bemerkbar machte.

      Löschen
  5. Hallo,
    ich möchte noch mal auf das Verhältnis Körpergewicht/Reichweite eingehen. Ich wiege 110 KG und schaffe mit meinem Performance Line/
    400 Wh auf Modus Tour ca. 35-40 KM und zwischen 850 und 1000 HM. Von eurer 1000 HM fahrt im Turbo Modus kann ich nur träumen. Aber auch bei mir hatte der Bosch Motor, auch auf meiner Hausstrecke, 9,8 km und 523 HM noch nie irgendwelche Aussetzer.
    Bin seit kurzem mit Zweitakku unterwegs und bin sehr glücklich damit.
    Habe auch das Rotwild RC+ mit Brose getestet! War damals mit der alten Software unterwegs im Tour-Modus. Nach ca. 10-12 km, an einem stärkeren Anstieg fing der Motor an, die Leistung sehr merklich zu reduzieren und von einer Außentemperatur von um die 30 Grad waren wir weit entfernt. War sehr enttäuscht, von dem sonst tollen Bike. Also jedes Kilo mehr an Gewicht reduziert die Reichweite merklich.

    Grüße Claus

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo anonym.
      Hier kannst du die verbrauchten kjoule bei Höhenüberwindung mit verschiedenen fahrergewichten berechnen lassen. http://www.bikegalerie.de/de/berechnungstools/leistungsberechnung
      Damit hast du ja den unterschiedlichen Energiebedarf ..

      Löschen
  6. Ich bin heute mit meinem Haibike Allmtn RC 500 Wh Akku 1800 hm und ca. 50 km in ecco und ein paar Minuten in Tour gefahren. Ich wiege ca. 75 kg. Ohne Unterstützung macht der Bosch meiner Meinung nach keinen Spaß. Der Widerstand ist sehr groß. Ich bin mit dem Rad aber im Großen und Ganzen zufrieden

    AntwortenLöschen
  7. Zunächst ein Dankeschön zu den Tests
    Bin schon lange ein "E-Biker" und habe verschiedene Bikes und Motoren gehabt und gefahren .
    Der Boschmotor ist von Haus mit einem 16 Ritzel vorne zu lang übersetzt .
    Ein 14 Ritzel ist hier perfekt , damit hat man deutlich weniger Stromverbrauch und ist bergauf viel agiler unterwegs .
    Habe das schon an meinem 2014 Bike umgerüstet und jetzt am neuen Bosch CX sind das Welten und der Motor wird unschlagbar effizient in Leistung und Energieverbrauch , da gibt es echt nix besseres .
    Kann das vor allem schwereren Bikern die hier schreiben nur empfehlen . Damit lässt man den CX Motor praktisch "von der Leine" und hat einen echten Killer am Fahrrad an den kein anderer Motor auch nur annähernd rankommt .
    Grüssle an alle Biker .

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. das issn Versuch wert :)

      Löschen
    2. Hallo,

      habe an meinem Cube Stereo Hybrid 120 Race 29 (2015) vorne ein 15er Ritzel verbaut. Merkt man, bei Umrüstung auf 14er Ritzel dann auch noch einen Unterschied in effizienz und Stromverbrauch? Das wäre dann wirklich Super!

      Viele Grüße Claus

      Löschen
    3. "und hat einen echten Killer am Fahrrad an den kein anderer Motor auch nur annähernd rankommt"
      Das fin ich denn doch etwas übertrieben. Ich hab mit meinem SDURO Yamaha bereits 358'823hm geleistet und dies ohne Probleme zu jeder Jahreszeit. Systemgewicht 113Kg.

      Löschen
    4. Schönen guten Tag
      Ich bins noch mal mit dem "Killer"
      Wollte hier niemandem zu nahe treten , deshalb eine etwas seriösere Wortwahl von mir .
      Der Yamaha Motor ist ein sehr gutes Triebwerk mit viel Kraft das Bosch mal so richtig aufschreckte .
      Bosch reagierte und warf den CX Motor auf den Markt .
      Diesen finde ich momentan am sportlichsten von allen Motoren - wird ja auch im Test bestätigt , macht den Yamaha aber noch lange nicht schlecht deshalb .
      Yamaha antwortet jetzt 2017 ( vielleicht wird das ja mein neuer "Killer" ;-)
      Zu dem Cube Stereo 29 = 2014 probierte ich es auch erst mit einem 15er Ritzel bin dann aber noch auf 14 runter um am Berg flotter unterwegs zu sein , wohne am Alb Rand , sehr steile Wege dabei .
      Am CX passte das 14er jedoch nicht gleich drauf und meine Werkstatt musste einen Unterlegring drehen damit nichts streift.
      Tubeless Bereifung senkte den Stromverbrauch erneut nach unten und der Fahrkomfort ging nach oben , eine einfache aber sehr effektive Maßnahme. Weniger rotierende Masse.
      Grüssle


      Löschen
  8. ... nach dem Test ist vor dem Test, bin mal gespannt wie der neue Yamaha den Kandel dann hochfährt...Freue mich auf neuen realistischen Testbericht und bin mal gespannt, um wieviel das Garmin in Höhenmeter beim neuen Yamahah wieder abweicht :-). Im Ernst, neuer Test schon vorgesehen? Siehe: http://ebike-mtb.com/first-ride-yamaha-pw-x-2017-e-mountainbike-motor/

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Zunächst einmal müssen wir, wie viele Endverbraucher, warten bis die Bikes im Handel verfügbar sind.
      Es interessiert uns aber brennend, ob die von uns vereinzelt aufgeführten Punkte bei der neuen Motorengeneration positiv verändert wurden. Den Herstellerangaben zufolge soll dies der Fall sein, wobei die Erfahrung gezeigt hat das die Zahlen der Hersteller nicht immer mit den Erfahrungen aus der Praxis übereinstimmen müssen.

      Löschen
  9. Hallo und guten Tag,
    Ich fahre seit eineinhalb Jahren ein cube Stereo hybrid 140 hpa (400 Watt Akku). Habe dieses Jahr vorne auf ein 14 er Kettenblatt umgebaut. Mittlerweile habe ich 7000 km auf der Uhr. DasBike fährt sich echt gut, was mich aber am meisten stört sind diese Reichweitenangaben. Mein Kampfgewicht 77 kg, ausschließlich im Eccomodus unterwegs, aber diese Höhenmeterangaben kann ich leider nicht nachvollziehen. Schade

    AntwortenLöschen
  10. Hallo Lothar,
    was meinst du mit kann ich nicht nachvollziehen? Fährst du mehr HM oder weniger? Und wie hat sich der Umbau auf 14er Ritzel genau ausgwirkt, in Bezug auf Fahrbarkeit bergauf und Reichweite?
    Viele, viele Fragen?

    Grüße Claus

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Servus Claus,
      wenn es in die Höhe geht, merkt man schon den Unterschied zu einem 15er Kettenblatt, es fährt sich harmonischer man kann immer noch im Eccomodus fahren. Auf Gerader Strecke lässt es sich auch super fahren die Übersetzung 14 vorne, 11 hinten reicht auch aus, man hat halt ne höhere Trittfrequenz fahren. Man kommt schon ein paar Meter weiter mit dem 14er Kettenblatt. Ich meinte ja nur andere schreiben sie kommen leicht und locker auf bis zu 1200 hm, das ist halt bei mir nicht der Fall. Die Anzeige auf dem Boschdisplay (Akku-Striche) sind ja für MICH märchenhaft, besser wäre mit Sicherheit ne %anzeige. Fazit, ein 14er Kettenblatt ist cool demnächst baue ich hinten entweder auf 40 oder 42 um, dann erhoffe ich mir mehr Höhenmeter. Gruß Lothar

      Löschen
  11. Hallo,
    jetzt melde ich mich auch mal zu Wort. Warum sollte es nicht möglich sein den Berg zu fahren. Im Internet findet man Akkurechner, ja sogar Bosch hat einen wirklich tollen Reichweitenrechner. Geht man bei einer Vollast von 15A aus ohne Eigenleistung wäre dedr Berg erklimmbar.
    Zwei Sachen sind aber sehr wichtig:
    1. Bei diesem Test erbringt der Fahrer mit Eigenkraft eine sehr sportliche Leistung.
    2. Bei einem kleineren Akku (400 statt 500) seit ihr im Turbomodus schneller am Ende. Nicht nur schneller durch den kleineren Akku, sondern, weil der Akku den Turbomodus mit seinem hohen Strom nicht mehr befeuern kann. Zwischen 400WH und 500Wh ist es quasi kein linearer Anstieg im Turbomodus.

    AntwortenLöschen
  12. Hallo,
    bzgl. Bosch und fahren ohne Unterstützung: Ich habe auch das Gefühl, dass der Widerstand deutlich spürbar ist. In einem Forum hatte ich mal gelesen, dass dies allerdings
    eher psychologisch bedingt ist. In Wirklichkeit soll der Widerstand sehr gering sein. Wenn man das Hinterrad hochhebt und im Freilauf kurbelt, habe ich auch nicht das Gefühl, dass man einen besonderen Widerstand spürt. Verhalten sich hier andere E-Bikes mit anderen Motoren im direkten Vergleich spürbar anders? Gibt es dazu auch objektive Messungen?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das würde mich auch noch interessieren. Ich schwanke momentan stark ob ich zu einem Pedelec greifen soll oder nicht. Wäre bei mir auch so eher der Spaßfaktor. Würde da auch nicht dran "rum-tunen" wollen. Wenn man allerdings mit eigener KRaft kaum über 25 km/h kommt wäre das schon suboptimal...

      Löschen
  13. Sicherlich ist durch das Getriebe und die zusätzlichen Zahnräder ein höherer Widerstand vorhanden als bei einem normalen Fahrrad. Ich bemerke allerdings nichts davon beim Fahren ohne Unterstützung und kann auch problemlos ü25 fahren. Falls ein Widerstand vorhanden ist liegt der maximal im Bereich eines guten Nabendynamos! (schätze ich) Wichtig ist doch nur eines: Es macht mega Spaß, ich komme weiter und fahre auch Strecken die ich mit dem normalen Fahrrad nicht gefahren wäre! Und dabei ist es egal ob ich Brose, Yamaha oder Bosch fahre, das Rad muss paßen und mir gefallen, so dass ich es dann auch intensiv nutze! Lg aus dem Erzgebirge!

    AntwortenLöschen
  14. I'm not sure that I understood the 14t vs. 15t debate (mein deutch is nicht so gut).
    Can somebody give me ups and downs of 14t and for 15t first sproctet in english please? As understood 14t will give me more climbing height since the motor is working less and more myself? Did I got that correctly? What are the minuses of 14t instead of 15?

    T

    AntwortenLöschen