Dienstag, 7. Juli 2015

Alpencross mit dem Pedelec Mountainbike (2/3)


Knapp die Hälfte des Alpencross ist geschafft und das Pedelec Bike macht ohne Probleme mit. Auch die Umsetzung mit einem Akku ging bisher voll auf. Praktisch betrachtet also keinerlei Nachteile gegenüber einem motorlosen Mountainbike. In diesem Artikel nur der Reisebericht zu Etappe drei und vier. 





3. Tag 30.06.2015
Am dritten Tag geht es eine gleichmäßige Schotterauffahrt zum Plamort, dort erwartet uns eine interessante Moor- und Hochebene, ein geplanter kurzer Stopp bei der Panzersperre aus dem 1.Weltkrieg.
Danach erwartet uns ein traumhafter Blick auf den Reschensee.
Von dort oben gibt es eine Schotterabfahrt zum Reschensee.
Bereits bei der Abfahrt erwartet uns ein erster Blick auf den berühmten "Grauner Kirchturm" im See.
Weiter geht es auf dem altem Römerweg der Via Claudia nach Schlanders.

Der Panzersperren war im Zweiten Weltkrieg Teil des Vallo Alpino (Alpenwalls) und sollte von 1936 bis 1943 vor einer Invasion des damaligen Nazi-Deutschland schützen.

Ein Wahnsinnsblick auf den Ortler und den Reschensee
Bei steigenden Temperaturen ist die Flüssigkeitsaufnahme sehr wichtig

Heute brennen das erste mal die Oberschenkel...
Wir waren  im Östereich-Italienischen Grenzgebiet des Reschen unterwegs.

Morgens gab es direkt einen 600 Meter Anstieg zum Hochplateau des Plamort.



4. Tag 01.07.2015
Am vierten Tag erwartet uns bei der Auffahrt die Burgruine bei Morter.
Wir biken über schöne Waldweg-Passagen und schmalen Rittersteigen bis zur Seilbahn, von dort geht es eine Schotterauffahrt bis zur Vigilspitze, dann weiter zum Panorama-Restaurant mit traumhaftem Blick über Meran und das Etschtal, abschließend gibt es zur Belohnung eine schöne Panoramaabfahrt zum Etappenziel nach Tscherms oder Meran.

Michael schreibt:
Gestern waren wir an unserem Trailtag über dem bekannten Vigiljoch unterwegs.
Es waren ca. 60km und etwa 1000Höhenmeter, ich bin mir ca. 40-50% der Akkuleistung im Hotel eingerollt.

Morgens ging es hinauf zur Burgruine bei Morter.
Dann sind wir über schöne Waldweg-Passagen und schmalen Rittersteigen bis zur Schotterauffahrt hinauf zur Vogilspitze gefahren. Dort angekommen haben wir dann vom Panorama-Restaurant einen traumhaftem Blick über Meran und Etschtal genossen.
Es war der Tag der Materialprobleme, vom abgerissenen Schalthebel, über Bremsprobleme bis zu mehreren Platten und sich auflösenden Schuhen, war alles dabei.
An meinem Bike hat der Verschleiß zugeschlagen, aufgrund immer noch nicht perfekter Bremstechnik meinerseits, musste ich Abends nach der Etappe die Beläge hinten wechseln.



Chillen am bekannten Vigiljoch 1743 Meter

Mittagspause auf der Alm

























Fotos: Michael G.



Weitere Links zum Thema:
- Alpencross mit dem Pedelec Mountainbike (1/3)

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