Dienstag, 3. März 2015

ProBiker entdecken das eMountainbike

Nachdem in den letzten Jahren der sportliche Aspekt des Elektro-Mountainbike primär von Fahrern aus der Netzgemeinde repräsentiert wurde gehen die großen Firmen wie Bosch, Haibike, Lapierre und Cube aktuell  dazu über Werkteams oder bekannte Profi Biker mit dem eMTB in Verbindung zu setzen.

Das Ziel ist klar, es sollen die nach wie vor festgefahrenen Denkmuster traditioneller Biker aufgebrochen werden um so die Akzeptanz des Pedelec Bikes weiter zu fördern.
Aus unserer Sicht ein logischer, sinnvoller und unterstützenswerter Schritt... 

Beobachtet man die jüngsten Pressemeldungen, wird deutlich dass bei den großen Firmen der Branche ein Weiterdenken statt findet. Bereits im vergangenen Sommer war man bei Bosch eBike Systems mit bekannten Bikern wie der deutschen Downhill-Profi Marcus Klausmann und Trial-Spezialist Stefan Schlie in den Alpen unterwegs um einen interaktiven Werbefilm zu produzieren.
Foto: Bosch eBike System


Rider: G. Tschugg / Foto: Rico Haase
In jüngster Zeit macht eMTB Pionier Haibike, mit der aus Sicht klassischer MTBer spektakulären Verpflichtung von Guido Tschugg, von sich Reden. Der gebürtige Allgäuer zählt zu den erfolgreichsten Radsportlern Deutschlands. Er fuhr im 4Cross, Downhill und Freeride jeweils Podiumsplätze ein. Zwei Mal nahm er als einziger Deutscher bei der „Red Bull Rampage“, dem weltweit wohl härtesten Mountainbike Freeride Event, teil. Bei Haibike wird Tschugg Testimonial für das Thema ePerformance.


Foto: Lapierre 
Bei Lapierre und Cube setzt man auf Teams.
Lapierre hat hier das E-MTB Team "Overvolt Brigade" im Rennen. Interessanter Aspekt bei diesem Team ist die Zusammensetzung, welche aus den Vätern Jean-Pierre Bruni und Claude Vergier der Lapierre Downhill Piloten besteht.

Foto: Cube 
Bei Cube gibt man sich noch etwas geheimnisvoll. Vor kurzem war bei Facebook unter dem Cube Action Team folgender Eintrag zu vernehmen: "The ACTION TEAM is working very hard on a special project in 2015. Something brand new is coming out! - Stay tuned."





Die Nutzung des E-MTB als rassiges Sportgerät, über welches wir bereits seit Anfang 2012 in diesem Blog berichten, hat enormes Potential. Folgt man den Forenkommentaren auf MTB-News zu dem Thema eMTB zeigt sich nach wie vor viel Verachtung gegenüber dieser neuen Gattung.
Daher verfolgen wir nun mit Spannung wie sich die Akzeptanz des Elektro-Mountainbike weiter entwickelt.

Für uns steht schon lange fest - das eMTB verbindet Sport und Spaß!
Und wer weiß... - vielleicht kommen wir unserem Ziel, bestehend aus der umfassenden Akzeptanz des E-Sport, schon bald ganz nah.

Kommentare:

  1. Ich habe gerade mal die Forenkommentare zu dem Bericht durchgelesen. Es ist leider echt traurig das nicht jeder einfach das machen oder fahren kann was er gerne möchte. Es ist coolk wenn die Downhill Fraktion mit dem Lift nach oben fährt aber assi wenn man das auf den trails oder wegen mit dem Ebike macht. Auch das man immer wieder von Leuten als Mofafahrer oder was auch immer bezeichnet wird die noch nie selber mal auf einem E-Mountainbike ach nein das darf man nicht sagen denn damit hat so ein E-Mtb ja nichts zu tun - auf einem elektrifizierten Geländetauglichen Kraftrad saßen bezeichnet wird ist einfach irgendwie auf dauer anstrengend. Wieso muss ich mich entschuldigen das ich ein E-Bike fahre und nicht mal körperliche einschränkungen habe.

    Wie auch immer ich mag mein Xduro FS und das schon seit 1000km.

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  2. 2easy wir stimmen dir da voll zu.

    Ich fahre beides und habe 20 Jahre MTB Background (und sogar Anfang der 80er BMX)

    Aber dieses intolerante Bashing in Foren wie dem IBC ist definitiv inakzeptabel. Den Moderatoren scheint dies dort aber völlig egal zu sein..

    Sieh es wie wir.. mit solchen Menschen muss man Mitleid haben :)

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  3. ich fahre auch seit fast 20 Jahren mittlerweile mtb aber gut. Es gibt halt immer Nörgler. Welch Zufall das ich gerade diesen Artikel entdeckt habe.
    http://ebike-mtb.com/stopp-discussing-8-argumente-gegen-endlose-diskussionen/

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  4. Diese Nörgler gibt es und gab es schon immer. Ich habe einen in meinem Freundeskreis. Er fährt "Mountainbike" immer auf Asphalt oder Schotter mit mehr als 1,5m Breite. Nun habe ich ihm mal ein E-MTB bei meinem Freundlichen ausgeliehen und wir sind mal meine Strecke in meinem Tempo gefahren.
    Wieder Zuhause war er ganz stumm. Nun weiß er was Mountainbiken bedeutet und findet die "Dinger" echt geil.

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  5. Schließe mich an, wer es nicht selber "erfahren" hat, kann gar nicht mitreden.
    Diese Verabscheung und Nörglerei erinnert mich ohnehin an frühere Zeiten:
    1. Federgabel = Schwachsinn
    2. Vollfederung braucht kein Mensch
    3. hydraulische (Felgen-) Bremsen/Scheibenbremsen
    4. Fatbikes sind nur Show-Räder auf dem Weg zur Eisdiele

    Meine Meinung: Ein E-MTB fährt eh nur der im richtigen Gelände, der es fahrtechnisch beherrscht. Und die Fahrtechnik hat er sich in der Regel mühsam mit Muskelkraft angeeignet, mit dem Nebeneffekt einer Grundkondition.
    Hat man das hinter sich, dann geht es mit dem Pedelec so richtig ans Genießen = Mehrwert

    Mit sportlichem Gruß

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    1. @Stealth-Bomber

      Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Stimme dem inhaltlich voll überein. Ich schwitze genauso (aber nicht weil das Bike schwerer ist) - es macht aber einfach viel mehr Spaß.

      LG, Lexx

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  6. Hallo Jungs!
    Bin jetzt "zarte" 37 und fahre seit einem knappen Jahr E-MTB. Hab ne Weile auf mein CUBE Stereo hybrid 120 gespart und endlose 5 Monate Lieferzeit überstanden. Seit nunmehr 2800Km nie wieder Lust gehabt, auf das klassische Fahrrad zurückzukehren!! Akku reicht bei sportlicher Fahrt für rund 90Km (wohne nicht in den Bergen). Im Urlaub mit der Familie in den Alpen - nur genial! Mein Sohnemann am Gummi hinten dran auf + 1100Hm. Auch geschwitzt aber nach rund 25min. oben. Ohne Seilbahn und noch reichlich Zeit vom Tag übrig ;o)
    Bei uns in der Ebene macht es auch richtig Spaß. Schlamm, Tagebau, Acker - "Sport" rein und die Fahrt geht ungebremst weiter... Und am Ende der Tour, wenn die Kräfte schwinden, segelt man(n) die letzten 15Km mit gemütlichen 30Km/h nach Hause...
    Der letzte Rennradfahrer neben mir auf dem Radweg: "Oh, ein Bescheißerfahrrad!" - "Jupp, da siehst Du keinen Stich..." - Turbo rein und mit reichlich 40Km/h mal bissel Vorsprung erradelt...
    Ein Hoch auf die Neider und dass sie es endlich mal ausprobieren...

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