Montag, 29. September 2014

Erster Eindruck - Drössiger HTA 29-E mit Shimano STePS Antrieb

Über den urban ausgerichteten Drössiger Prototyp mit Shimano Steps Mittelmotor hatten wir bereits in unserem Demo Day Artikel von der Eurobike 2014 kurz berichtet.
Nun wollen wir in einem weiteren Artikel noch einmal näher auf das Bike und den Antrieb eingehen.





























Drössiger hat mit dem HTA 29-E als einer der wenigen Hersteller erstmal ein Shimano STePS Antriebssystem in ein sportlich orientiertes Pedelec Bike gebaut. Hierbei wurde 250Watt Mittelmotor formschön in den Unterbau des Rahmens integriert, so dass das Unterrohr beinahe bündig mit der Unterseite des Motorgehäuse fluchtet.

An der Oberseite des Unterrohrs befindet sich der 418Wh Akku welcher das System mit Energie Versorgt. Die Maximalleistung soll den Herstellerangaben zufolge bis zu 500Watt betragen, dass ganze bei einem Antriebssystem Gewicht von 3,1kg. Im inneren sind vier Sensoren, welche Drehmoment-, Trittfrequenz-, Kurbelposition- und Geschwindigkeitswerte ermitteln und damit für ein harmonische Fahrbild sorgen.

Der Fahrer kann über die Lenkerfernbedienung drei Unterstützungsstufen (ECO, NORMAL und HIGH) wählen, welche auf dem Display am Vorbau angezeigt werden. Neben den Unterstützungsstufen sind dort auch zahlreiche Parameter wie Geschwindigkeit und Restreichweite.




Optisch kommt das Drössiger HTA 29-E in populärem Design daher. Neon Farben waren auf der Eurobike 2014 des öfteren zu sehen und erleben zwischenzeitlich ihre dritte Renaissance.
Die dicken Super Moto Schlappen auf den 29" Laufrädern bestimmen klar den urbanen Einsatzzweck.

Im ersten Praxiseinsatz auf der Eurobike Teststrecke macht dieser urbane Flitzer einen guten Eindruck. Der Antrieb zeigt sich sich als durchzugsstark sobald man etwas Drehzahl auf die Kurbel bringt. Beim Start jedoch hat er ein kleines Loch - dies ist womöglich so gewollt da der eigentliche Einsatzzweck des Shimano STePS eher auf den City- und Tourenbereich bedacht ist.
Aber immerhin geht der Motor auch bei hohen Trittfrequenzen konsequent bis an die gesetzlich bestimmte Grenze von 25km/h gut mit, was zusammen mit der Kettenschaltung den sportlichen Charakter betont.

Das Bike liegt auf langen Geraden satt und spurtreu, lässt sich in engeren kurvigen Passagen gut dirigieren und überzeugt so durch ein angenehmes und sicheres Fahrbild.
Auch sonst hat das Pedelec viele durchdachte Details, welche sich im urbanen Gefilden als nützlich erweisen. Dazu gehören unter anderem ein Seitenständer, Gewindeösen für Gepäckträger und Schutzbleche sowie nicht zuletzt eine auffällige Lackierung.

Ein vielversprechendes Stadtrad mit einem alternativen Antrieb.


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