Montag, 24. Juni 2013

Mein erstes mal... - 2 -

...  auf einem Pedelec MTB.

Unser zweiter Kandidat ist Martin J.
Martin ist 40 Jahre alt und vor allem zur milderen Jahreszeit regelmäßig mit seinem Touren-Fully im Südschwarzwald auf Touren unterwegs. Hierbei erklimmt er dann auch gerne einmal die höchsten Gipfel in dieser Region und legt hierbei gut mal über 1000Hm auf einer Tour zurück.
Auch als einfaches Fortbewegungsmittel, etwa den Weg zur Arbeit oder zum Einkauf, nutzt er das Rad - hier jedoch die Variante Hollandrad.
Schnell vertraut mit dem Pedelec Bike


Erster Eindruck, bzw. mit welchen Erwartungen bist du den Pedelec begegnet?
Mit dem eBike verbinde ich eigentlich ein Fahrrad für ältere Menschen, welche auch in gehobenem Alter gerne auf zwei Rädern unterwegs sind. Als ich dann zum ersten mal von Mountainbikes mit Elektromotor gehört habe konnte ich mir zunächst nichts genaues darunter vorstellen. Durch mein bisher geprägtes Bild vom rüstigen Senior auf dem Elektro Fahrrad passte dies nicht wirklich in Einklang mit einem Sportgerät wie dem MTB.
Da mich die Sache dann aber doch zunehmend interessierte und ich sowie gerne Biketouren hier im Schwarzwald mache lag es also nah, das ganze einmal auszuprobieren.





Wie gestaltete sich der Umgang mit den technischen Besonderheiten des Pedelec wie etwa Antrieb und Bedienung?
Da ich schon einige Jahre auf dem MTB unterwegs bin, waren mir die klassische MTB Technik bekannt. Neu hinzu kam dann dieser Motor in der Mitte sowie der Tacho über den man den Motor steuern kann. Wie sich nach einigen Meter aber zeigte ist das ganze ja total einfach zu handhaben. Über die Plus und Minus Knöpfe am Lenker kann ich die Motorkraft steuern dazu dann die Schalthebel für die Gangschaltung auf der anderen Seite. Treten wie gewohnt und los geht das.


Wie fühlte sich das Pedelec Bike an, welche Aussage kannst Du zum Handling machen?
Schon erstaunlich welche Kraft der Motor zusätzlich bringt und so steile Anstiege, die ich sonst in Schrittgeschwindigkeit gefahren bin, nun bei gleicher Anstrengung doppelt so schnell fahre. Auch im Matsch, wo ich sonst durch gelaufen wäre, lässt sich damit noch fahren.
Vom Fahrgefühl her ist mir aufgefallen, dass das Bike natürlich etwas schwerer ist. Gerade bergab macht sich das etwas bemerkbar, da das Bike nicht so beweglich ist. Dennoch bin ich durch das selbe Gelände gefahren, wie sonst auch. Die Federung bügelte, wie von meinem klassischen MTB gewohnt, auch hier den Wurzelteppich glatt. Mit der Zeit fällt das Mehrgewicht dann gar nicht mehr auf.




Was hast Du vermisst?
Einen Halter für die Getränkeflasche. Aber gut, da ich eh noch Wechselkleidung dabei hatte habe ich das Getränk einfach in den Rucksack gepackt. Ich habe mir sagen lassen, dass die Hardtail Variante wohl noch Platz hat für solch einen Halter. Aber dann müsste ich ja auf die Vollfederung verzichten - dann doch lieber das Getränk im Rucksack. Ansonsten hat es alles was ich auch von meinem Bike gewohnt bin.









Trail im Hinterland von Freiamt
Fazit: Es ist also doch möglich mit einem Elektrofahrrad Sport zu machen und Spaß zu haben. Ganz klar, das Ding macht ungeheuer Spaß. Steile Berge lassen sich schneller bergauf fahren und im Prinzip funktioniert es wie mein Bike (Ghost ASX 5100). Ab und an musste ich ja echt grinsen, wenn es steil bergauf ging und das Ding hochgezogen hat das alles zu spät ist. Da werde ich das nächste mal, wenn ich wieder mit meinem Bike ein steiles Stück bergauf unterwegs bin, sicher daran denken. War echt mal eine interessante Erfahrung!

Martin und WillLee unterwegs auf Pedelec-MTB Haibike Xduro FS RX


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