Donnerstag, 6. Juni 2013

Mein erstes mal... (1)

... auf einem Pedelec MTB.

In dieser Artikelserie "Mein erstes mal..." setzen wir Fahrradfahrer das erste mal auf ein Pedelec Mountainbike - dem Haibike Xduro FS RX. Das Xduro FS RX ist ein vollgefedertes MTB mit 120mm Federweg und 250Watt Bosch Mittelmotor.
Ziel hierbei ist es, Menschen mit unterschiedlichem Radfahr-Hintergrund zunächst einmal mit einem Pedelec zu konfrontieren - in zweiter Linie lernen sie dann auch die Eigenschaften eines vollgefederten Mountainbike mit der gewissen "Extrapower" kennen.

Wir werden euch die Personen kurz vorstellen und dazu im Anschluss der Ausfahrt ein einheitliches Kurzinterview führen um so Transparent zu machen wie die ersten Eindrücke denn so waren.

Unser erster Kandidat ist Ferdinand H.
Ferdinand ist 39 Jahre alt und eigentlich das ganze Jahr über auf seinem Rennrad im urbanen sowie städtischen Umland unterwegs. Bergfahrten liegen ihm jedoch nicht so sehr, er bevorzugt die flachen Strassen in der Oberrheinischen Tiefebene.  
Eine Zeit lang war er sogar auf einem Liegerad auf Tour, musste dies jedoch wegen Kniebeschwerden wieder aufgeben.


Blick auf den Bosch Mittelmotor des Haibike Xduro FS RX
- Erster Eindruck, bzw. mit welchen Erwartungen bist du den Pedelec begegnet?
Es war für mich die erste " richtige  "  Mountainbike Tour, bin wie gesagt eher mit leichtem Material auf der Straße unterwegs. Hatte anfangs großen Respekt  vor dieser Maschine, vor allem ob ich dem fahren in für mich ungewohntem Gelände gewachsen bin.
- Wie gestaltete sich der Umgang mit den technischen Besonderheiten des Pedelec wie etwa Antrieb und Bedienung?
Es ist fast "selbsterklärend",  hatte nach kurzer Einweisung keinerlei Probleme auf die ganzen Funktionen zuzugreifen. Der Antrieb lässt sich auch unter Belastung direkt verändern und es ist erstaunlich wie unmittelbar die Motorleistung spürbar ist.

- Wie fühlte sich das Pedelec Bike an, welche Aussage kannst Du zum Handling machen?
Mit der Motorunterstützung waren selbst tiefe Matschlöcher gut zu fahren, ich war überrascht wie sicher ich mich bei schnelleren Abfahrten auf schmalen, teilweise verblockten Wegen auf dem -für mich ungewohnt wuchtigen- Bike anfühlte. Am herrlichsten sind die Anstiege, die mit Motor zügig und in angenehmem Gespräch gefahren werden können. 

- Was hast Du vermisst?
Mehr Zeit und besseres Wetter die Tage davor, beim Rad selbst fällt mir lediglich die Möglichkeit ein die Dämpfer komplett zu sperren, mag auch daran liegen das ich die Federwege nicht gewohnt bin.

- Fazit:
Der absolute Oberhammer, es hat unglaublichen Spaß gemacht, man kann "mal eben" ordentlich Strecke oder einen Berg machen und hat dann eine super Abfahrt vor sich, ist jedoch nicht völlig zerstört... Bin schon heiß auf die nächste Tour!!!

      

Kommentare:

  1. Eine sehr gute Idee diese geplante Artikelreihe.

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  2. Wir sind selbst gespannt, welche Eindrücke noch so entstehen!
    Der zweite Kandidat war bereits unterwegs, wir warten noch auf das Feedback.

    Unter anderem wird demnächst auch eine Frau, welche den "Downhill" favorisiert, los geschickt....
    Wahrscheinlich wird sie mit solche einem Bike in Zukunft nicht mehr den Lift auf den Berg nutzen.

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