Freitag, 27. Juli 2012

Haibike Xduro 2013


Haibike XDURO 2013: zusätzliche Modelle und neues Design für noch mehr ePerformance

Haibike erweitert das XDURO Sortiment:
2013 wird der unterfränkische Fahrradhersteller sein eMountainbike Angebot stark ausbauen.
Aufgrund der außerordentlich positiven 
Marktresonanz wird es im kommenden Jahr noch mehr XDUROs für unterschiedliche Zielgruppen geben. Fünf zusätzliche Modelle vergrößern die Linie und machen Haibike zum Anbieter mit dem wohl umfangreichsten eMountainbike-Sortiment weltweit.
Technisch 
hochwertige Komponenten und neue spezielle Rahmen runden das Angebot ab. Auch das Dekordesign wurde bei den 2013 Modellen komplett überarbeitet: Die Betonung liegt auf dem Oberrohr und
korrespondierende Grafikelemente schaffen eine spannungsreiche Race-Optik. Für die Minimalisten unter den Bikern gibt es stilvolldezente Varianten. Zum ersten Mal wird es neben einem XDURO All
Mountain auch eine leichte High-End Variante, das XDURO PRO.

Erfolgsgeschichte XDURO: Mit zusätzlichen Modellen wird sich Haibike im ePerformance Bereich auf der Eurobike in Friedrichshafen präsentieren.
All-Mountain-Fans kommen dabei ebenso auf ihre Kosten, wie sportliche Fahrerinnen, für die der Hersteller 2013 spezielle Rahmen anbieten wird. Als erster Anbieter am Markt hat Haibike bereits 2010 die Bosch Drive Unit aller XDUROS in das Rahmeninnere gedreht: Dank des innovativen Reverse-Angle-Konzepts wird der Motor vor Schlägen geschützt, der kurze Radstand sowie die Bodenfreiheit bleiben wie beim klassischen Mountainbike erhalten. Im kommenden Jahr werden alle XDUROS mit einem neuen Bosch Display und Remote Control ausgestattet sein. Die neuen Haibike eQ XDURO überzeugen schon jetzt erneut mit ausgezeichneten Performancewerten sowohl bergauf als auch im Downhill.




Haibike Xduro Allmountain

Wichtigste Erneuerung beim Xduro AMT sind die 140mm Federweg, damit dürfte der Wunsch vieler Xduro Fully Biker nach mehr Federweg erfüllt sein. Verbaut wurde vermutlich eine Fox 32 Float Gabel mit 140mm Federweg, sowie ein Rock Shox Monarch RT3. Der größere Federweg erfordert auch eine leicht abgeänderte Geometrie im Vergleich zu den dem 2012 Modell. So dürfte der Steuerrohr Winkel von 70° auf 68,5° verändert worden sein. Das Oberrohr bekam einen Knick um dem Dämpfer mehr Freiraum zu verschaffen. Eine weitere Veränderung zeit sich in der Bereifung. Gegenüber bisheriger Bilder des 2013er Xduro AMT auf welchen das Bike noch mit "Racing Ralph" zu sehen war, zeigt sich das Bike nun erstmals mit Schwalbe "Fat Albert" Gummis. Auch an den Bremsen hat sich etwas verändert - so hat mein scheinbar die Größe der Scheiben im Vergleich zum 2012 Modell etwas zurückgeschraubt. Nun sind vorne 180er, statt bisher 203er Scheiben montiert. Hinten 160er, anstatt 180er.

Ob das Xduro All Mountain 2013 tatsächlich so in Serie gehen wird können wir Euch spätestens zur Eurobike Ende August endgültig sagen. Sollte es zwischenzeitlich Neuigkeiten geben, halten wir Euch natürlich auf dem laufenden.

Ich vermute einmal, dass die Dämpfer Ansteuerung im Serienbike doch noch einmal anders aussehen wird.
Was haltet ihr von diesem Bike?



Haibike Xduro Pro
Eine weitere Version wird das Xduro Pro sein. Diese gewichtsoptimierte Version wird vermutlich um die 18kg wiegen. Erreicht wird dies durch einige Carbon Anbauteile, wie zum Beispiel Vorbau und Sattelstütze sowie leichten Laufrädern. Der Federweg wird wie bisher auch bei 120mm liegen. 




Haibike Xduro Life



Eine Frauen-spezifische Version des Pedelec Mountainbike. Angepasste Geometrie durch gekürztes Oberrohr. Bis auf Design ansonsten Identisch mit der Xduro RX Serie aus 2012.



Haibike Xduro Speedhub



leider kein aktuelles Bild vorhanden


Aufgrund der Nachfrage, entschloss man sich bei Haibike nun auch eine Version mit Rohloff Speedhub 50/14 auf den Markt zu bringen. Somit stehen hier nun vier Gänge mehr zu Verfügung als bei der bisherigen Version mit 10er Zahnkranz. Damit sollte sich also ein größeres Übersetzungsspektrum ergeben.  



Sonntag, 22. Juli 2012

Xduro zieht Hänger

Als Familienvater hat man ja nicht immer Zeit alleine mit dem Bike spontan eine Tour durch den Wald zu machen. Daher habe ich nun mal den Hänger, einen Chariot Cougar 2 mit gefedertem Fahrwerk, an das Xduro Pedelex Mountainbike gehängt und bin damit auf unseren Hausberg hier. Zurückgelegt wurden etwa 200Hm, überwiegend auf Waldwegen über eine Strecke von ca. 6KM. Die Ladestandsanzeige blieb bei fünf Balken. 

 Oben angekommen - Kind eingeschlafen. Die Federung des Hängers habe ich übrigens auf ganz weich gestellt. Waldwege sind somit kein Problem. Auf Trails sollte man natürlich verzichten.

 Die Standard Kugelkupplung des Chariot lässt sich ohne Probleme am Bike befestigen.

 Hier eine Detailaufnahme.

Auch Bergab bei Geschwindigkeiten um die 30Km/h bleibt das System stabil. Dank 200er/180er Scheiben am Bike ist das Bremsen auch kein Problem. Der kleine (3 Jahre alt) hatte übrigens riesen Spaß bergab, wollte gleich nochmal runter fahren. Naja, Dank Motorunterstützung kein Problem.

Testbedingungen:
Hänger: Chariot Cougar 2 - etwa 30kg Gewicht (Hänger + Kind)
Bike: Haibike Xduro FS RX
Unterstützung: Sport 1-3

Natürlich muss das Kind gut gesichert im Hänger untergebracht werden. Auch ein Helm im Hänger ist Pflicht. Dazu dann eine weiche Federung und dem Spaß steht nichts mehr im Wege.

 


Dienstag, 17. Juli 2012

Bosch-Akku mit 400Wh und HMI mit USB Anschluss

Wie aus der Pressemitteilung des "Kalkhoff Endeavour BS 10" von 16. Juli 2012 zu entnehmen ist wird es 2013 wohl einen weiteren Akku mit einer Kapazität von 400Wh geben. Da dieser zunächst nur zusammen mit E-Bikes, also Fahrräder mit einer Unterstützung bis 45KM/H, ausgeliefert wird ist fraglich ob dieser auch auf die Pedelecs passen wird. Von der Baugröße scheint er sich jedoch auf den ersten Blick nicht von den alten 288Wh Akkus zu unterscheiden. 


Kalkhoff Endeavour BS10 mit 400Wh Akku (Quelle: Kalkhoff)

Des Weiteren ist zu entnehmen, dass das HMI in Zukunft über einen USB Anschluss verfügen wird. Dieser ist wohl primär dazu gedacht Navigationsgeräte und Telefone mit Strom zu versorgen.
Aber wer weiß, womöglich lassen sich über den USB Port auch Daten auslesen oder neue Software aufspielen. Wünschenswert wäre es!

Montag, 16. Juli 2012

SPD - Bärentatzen

Seit längerem fahre ich auf dem Xduro mit Clickpedalen, dem sogenannten SPD System von Shimano. Früher als ich noch mit dem motorlosen Bike unterwegs war, war ich ein absoluter Fan von klassischen Plattform Pedalen (Bärentatzen). Der Vorteil des Clickies liegt meiner Erfahrung nach ganz klar im runderen Tritt und somit einer effizienteres Kraftübertragung. Der Nachteil ist der Unsichere Halt auf der Halterlosen Seite des Pedals bedingt durch die kleine Auflagefläche.
Hierzu muss ich noch erwähnen, dass ich das Modell PD-M324 gefahren bin.
Gerade auf Trails finde ich es in schwierigen Passagen sehr angenehm auch mal schnell den Fuss vom Pedal nehmen zu können, daher die Entscheidung für ein Pedal mit beiden Möglichkeiten.

Zufällig stieß ich dann auf das Modell X4 von Erdmann. Dieses Pedal besticht auf der einen Seite durch die klassische Platform, auf der anderen Seite durch ein SPD System. Quasi die Eierlegende Wollmilchsau!


Hier gut zu sehen, links die Plattform Seite und rechts mit Click System.


 Hier noch einmal im Detail


Zu beziehen sind diese Pedale über: EBAY


Sonntag, 15. Juli 2012

Hans Dampf auf dem Xduro

Da wir einen sehr verregneten Sommer haben, sind die Trails hier in der Region meist sehr schlammig und erfordern einen Reifen mit ordentlichem Profil. Grund genug also, den Schwalbe Hans Dampf (2.35) gegen die doch eher profillose Serienbereifung in Form des Conti X-King (2.2) auszutauschen.
Ich habe mich aufgrund des Preis-/Leistungsverhältnis für die günstige Variante "Performance Line" entschieden. Daneben gibt es die Trailstar, bedingt durch unterschiedliche Gummimischung auf optimalen Grip ausgelegt und den Pacestar mit verbesserte Abrolleigenschaften.
Die von mir verwendete Performance Line sind etwas einfacher gehalten und verfügen daher nur über eine einfache Gummimischung sowie eine etwas schwächere Karkasse im Vergleich zur höherwertigen Serie.


 Hans Dampf auf dem eq Xduro FS RX

 In der 2.35er Version passt der Reifen vorne gut in die Gabel - Fox Talas.

 Auch hinten bereitet die Breite keine Probleme.

 Hier gut zu sehen, dass die Reifen auf einem 48er Rahmen montiert sind.

Schön zu sehen, die seitlichen massiven Stollen welche auf dem nassen schlüpfrigen Trail für zusätzliche Sicherheit sorgen.




Als erstes Fazit sei zu sagen, dass der Hans Dampf deutlich mehr Grip bringt als die Serienbereifung. 
Dies zeigt sich vor allem in schnellen Kurven, hier bringt der Reifen eine angenehme Führungslinie ohne abrupt weg zu rutschen. Man spürt den Reifen bei zunehmendem Gripverlust und kann so entsprechende Maßnahmen einleiten um einen Sturz aus dem Weg zu gehen. Richtig punkten kann der Hans beim Vortrieb über schlammige Uphill Pasagen, unter SPEED3 frisst sich der Pneu durch das Gelände wie ein Schaufelradbagger durch das Braunkohle Feld. Die weit auseinander liegenden groben Stollen neigen nur schwach zum volllaufen.

Auch die Laufeigenschaften unterscheiden sich in der Praxis unwesentlich vom Serienmodell. Ohne Motorunterstüzung getestet rollt der Hans Dampf flüssig dahin.

Getestet auf:
Bike: Haibike eq Xduro FS RX
Fahrer: 80kg
Terrain: Waldweg, schlammige Trails und Strasse
Reifendruck: 2,0bar


Dienstag, 10. Juli 2012

Interview - 10 Fragen/10 Antworten zum Haibike Xduro


Interview - 10 Fragen/10 Antworten zum Haibike eq Xduro

Sven Bernhardt, verantwortlich für die Pressearbeit bei der Winora-Staiger GmbH stand pedelec-biker.de (pb) exclusiv für dieses Interview zur Verfügung.  


pb: Wie kam es dazu, sich mit der Konstruktion eines Pedelec Mountainbike zu beschäftigen?Nachdem wir uns bereits seit 2008 sehr intensiv mit dem Thema Pedelec beschäftigten und für Winora die Stilikone Winora toxn:exp bereits 2009 vorgestellt haben, fingen wir an unsere eBikes sehr zielgruppenorientiert zu entwickeln. Neben den vier Winora Linien Comfort, Family, Sportive und Urban wollten wir den sportlichen Bereich mit Haibike noch ausweiten. Infrage kamen hier Trekking und Cross Modelle, Mountainbikes aller Art, sogar eRennräder haben wir nie ausgeschlossen.

pb: Für welche Zielgruppe wurde die Xduro Serie konzipiert?
Das Haibike XDURO wurde ursprünglich für den ambitionierten und sportlichen Mountainbiker im Alter von 30 – 60 konzipiert.  Das Bike soll den Radius in den Bergen erweitern, die Power des Fahrers verstärken aber nicht ersetzen. Jeder XDURO Fahrer liebt die Uphill-Performance und schätzt die enorme Reichweite die ihm sein eMTB eröffnet.
Eine weitere Zielgruppe mit der wir so nicht rechneten sind sportliche Frauen zwischen 25 und 50 Jahren, die durch den E-Support nun wieder so mit ihren Partnern im Gelände sein können. Das XDURO wurde damit schon als Eheretter bezeichnet. Lustigerweise kommen aber nachdem die Frau auf den E-Antrieb umgeschaltet hat häufig zwei Wochen später die Gatten in den Laden.
Was sicherlich beide Käufergruppen verbindet ist die Suche nach einem zuverlässigen Offroad-Pedelec, das den Radius vergrößert und die Fahreigenschaften eines klassischen Mountainbikes bewahrt.

pb: Herausstechendes Merkmal der eQ Xduro Serie ist ja der in den Rahmen gedrehte Bosch Motor. Wie kam es zu dieser Idee und hat die Winora Group auf diese Konstruktion ein Patent?
Nachdem wir uns für den Mittelmotor von Bosch entschieden hatten, stellten wir uns der Frage wie sich die Drive Unit am besten integrieren lässt. Die Anbringung unterhalb des Tretlagers machte für uns wenig Sinn im Offroadbereich. Die Idee der Drehung um 210° ins Rahmeninnere kam schließlich durch die Haibike Q Serie, bei der das Unterrohr in Richtung Tretlager bereits damals eine kleine Biegung hatte (siehe Foto).
So entstand das Haibike Reverse-Angle-Motor Concept, welches durch ein Gebrauchs- und Geschmacksmuster geschützt ist.
 Haibike Q FS RX Pro (Quelle: Winora Steiger GmbH)

pb: Wo wir auch gerade beim Thema Motor sind - kam für ein Pedelec Mountainbike jemals auch ein Antrieb eines anderen Herstellers in Frage? Was zeichnet den Bosch Motor für diesen Einsatz besonders aus?
Wir haben uns damals für den Bosch Motor aufgrund seiner Durchzugskraft und der Zuverlässigkeit entschieden. Diese Parameter sind für den sportlichen Einsatz im Gelände unabdingbar. Grundsätzlich geht es uns bei Haibike aber um das Gesamtpaket eines Offroad-Pedelec, welches durchaus auch mit einem anderen System realisierbar sein kann.


pb:  Mal ehrlich, hätten Sie mit einem so großen Erfolg der Haibike Pedelec-MTB Serie gerechnet? Warum glauben sie, ist die Serie so erfolgreich?
Um es so vorsichtig auszudrücken, hat uns die Nachfrage kurz nach der Markteinführung durchaus überrascht. Grundsätzlich spricht das Geschehene für das Potential des gesamten eBike Markt und es wird deutlich, dass sich die Elektrifizierung des Fahrrads in all seinen Kategorien mehr als nur ein vorübergehender Trend ist.

pb: Können sie aktuelle Verkaufszahlen der Xduro Serie nennen?
Aufgrund unserer Anbindung an einen Konzern können wir leider keine Verkaufszahlen veröffentlichen.

pb: Nun wird es ja bald noch eine Sonderedition des Xduro FS RX geben. Ab wann wird dieses erhältlich sein und worin liegen die technischen Merkmale?
Die ersten Modelle der Sonderedition werden noch im August ausgeliefert. Es wird eine Sonderedition über der ganzen XDURO Familie sein. Es wird die Modelle:
Haibike eQ XDURO SE
Haibike eQ XDURO FS SE
Haibike eQ XDURO 29“
Haibike eQ Trekking SE (Damen und Herren)
Haibike eQ Cross SE (Damen und Herren)
geben. In der Automobilindustrie würde man hier wohl von einem Facelift sprechen – ein neuer sportlicher Look,  mit gewohnt passender Offroad Abstimmung.

pb: Viele Pedelec Biker wünschen sich auch endlich ein Pedelec MTB der sogenannten Allmountain+ oder Enduro Klasse. Wird man von Haibike auf der kommenden Eurobike im September etwas in diese Richtung zu sehen bekommen?
Auch für eMTB’s mit mehr Federweg sehen wir großes Potential. Für 2013 werden wir dazu ein neues Allmountain bringen. Das Haibike XDURO Allmountain mit 140mm Federweg und der speziellen Rahmengeometrie klassifizieren es zu einem souveränen Begleiter in jedem Gelände.


pb: In den klassischen MTB Printmedien liest man so gut wie nichts über Pedelec MTBs. Haftet dem Pedelec immer noch das Image des Senioren Bikes an oder worin erklären sie sich diese Zurückhaltung?
Eine unserer Hauptaufgaben ist es tatsächlich jüngere Leute von dem Phänomen Pedelec zu überzeugen. Es entstand hier eine nie dagewesene Fahrzeugklasse, die unbedingt ausprobiert werden will. Und selbst die Jungs auf den Downhill Festivals kommen jedes Mal nach einem Testride mit einem riesigen Lächeln zu uns zurück. Aber ganz klar, mit dem XDURO haben wir ein Rad entwickelt das sehr junge Biker anspricht.


pb: Wurde Sabine Spitz (erfolgreichste Mountainbikerin der Welt und Haibike Team Fahrerin) jemals auf einem Pedelec MTB gesichtet?
Im Training sieht man Sabine mit einem XDURO eher selten, was wohl daran liegt, dass Sabine auch im Rennen nur ihren eigenen Verbrennungsmotor nutzen darf. Im Umfeld eines XDURO trifft man sie allerdings sehr häufig: Ihr Trainer nutzt das XDURO gerne bei ihren Ausfahrten und bei Streckenbesichtigungen vor den Rennen sieht man die Olympiasiegerin auch mal auf einem XDURO.


Dieses Interview führte Julian Huber für pedelec-biker.de

Fragen und Antworten – Haibike e:i shock


Fragen und Antworten zum Haibike e:i shock

1. Warum sollte man sich für eine automatische Fahrwerkverstellung entscheiden?
Es handelt sich hierbei um ein intelligentes System, 
welches Fahrinformationen aus der Gabel und Tretlager nutzt, um damit den Dämpfer perfekt einzustellen. Der Fahrer braucht sich also damit nicht mehr um die Dämpfereinstellung zu kümmern und sein Bike liefert immer optimale Traktion.

2. Warum RockShox?
Die neue Monarch RT3 Performance kombiniert mit der RockShox Leistungsfähigkeit und Flexibilität ihrer Designer, erfüllen die Bedürfnisse aller Accell Mitglieder perfekt.

3. Wieso nicht wireless?
Der Informationsumfang und die benötigte Leistungsgeschwindigkeit bedürfen einer Kabelverbindung. Der Vorteil dabei ist es, kleinere und nur eine Batterie nutzen zu können.


4. Bei Fehlermeldung
a. Wird der Motor gesperrt und der Dämpfer bleibt in der gleichen Position. Mit einem Sechskantschlüssel kann man die verschiedenen Positionen (blocked, medium, offen) einstellen.
b. Die Sensoren funktionieren nicht mehr richtig: alle Positionen außer die automatische kann genutzt werden
c. Der Bildschirm funktioniert nicht mehr: alle Positionen können noch mit dem Remote Shifter am Lenker aktiviert werden.
Es ist unmöglich den Dämpfer zu beschädigen egal in welcher Position der Dämpfer nach der Fehlermeldung bleibt (z.B. auch nicht wenn der Dämpfer einen großen Schlag in der geschlossenen Position abbekommt).

5. Wartung. Die Batterie Pack+ Displaybatterie wechseln ist die einzig nötige Wartung 

6. Ersatzteile sind verfügbar.
 RockShox kümmert sich um Motor und 
Dämpfer, Haibike um den Rest.

7. Das e:i shock ist exklusiv für Lapierre, Ghost und Haibike OEM.
Warum? Der Rahmen muss kompatibel mit der inneren Kabelführung sein.
a. After market? Das wird die Zukunft uns zeigen, momentan nicht

8. Batterie:
a. Lebensdauer? Nach 1000 Ladezyklen lädt es immer noch bis zu 80%.
b. Ladedauer 3 Stunden von dem Zeitpunkt an, in dem auf dem Display 0 steht.
c. Spannung 7.2V (wie bei dem DI2 von Shimano) und es funktioniert immer noch 100% bei niedrigster Kapazität. d. 25Std. auf dem Bike bei 200 Zustandsänderungen pro Stunde (bis 0 Anzeige auf dem Display sichtbar ist)
e. Ladegerät Details? Für alle Länder kompatibel, 500mA/hr.

9. Preis
a. werden mit Beginn der Eurobike verfügbar sein.
b. Ersatzteile: ebenfalls ab Eurobike

10. Kontaktadresse im Garantiefall? In Ländern in denen wir direkt vertreiben, ist Haibike bzw. der jeweilige Importeur zuständig

11. Was passiert wenn ich stürze und ein Kabel abreißt? Ihr Händler vor Ort kann dies ohne Probleme beheben.

12. Verfügbarkeit: noch vor Ende des Jahres 2012

13. Wasserfestigkeit? Px7-Standart zertifiziert wie eine Armbanduhr.


14. 5 Leistungsstufen für die automatische Position?
Regeln die Sensitivität des Systems und hängen von Ihren persönlichen Vorzügen
ab.

15. Ist das System mit anderen Computern kompatibel?
Nein ist es nicht, aber zukünftig wird es AMP+ kompatibel sein.

16. Wie konfiguriere ich mein Fahrrad?
Der sogenannte Sag sollte nach Hersteller Angaben eingestellt werden. Beginnend mit dem Dämpfer
welcher in geöffneter Position eingestellt werden soll, bis zum Sag der Gabel.

17. Müssen wir auf Software Updates warten?
Potentielle Updates werden durch den Händler durchgeführt.

18. Ist die Datenübertragung für Analysen möglich?
Nein, Fehler werden nach dem Ausschlussprinzip geortet.

19. Ist es möglich die Gabel auf Wunsch zu tauschen und ist die Position des Dämpfers wichtig? Es ist möglich die Gabel zu wechseln. Die Position des Sensors ist nicht wichtig solang dieser an den
Unterarmen der Gabel montiert wird.

20. Bei welchen Modellen wird das System angeboten?
 
Das System wird bei den Topmodellen von Sleek 26, Sleek 29 und Heet angeboten.

21. Was ist die empfohlene Sag Stufe für die Gabel und den Dämpfer?
Die empfohlenen Voreinstellungen hängen vom jeweiligen Hersteller ab und können von Modell zu Modell variieren.
Foto: Winora-Staiger GmbH

e:i shock


Haibike präsentiert e:i shock: Das erste intelligente Dämpfer-System für Mountainbikes

Weltneuheit bei Haibike: Der unterfränkische Fahrradhersteller setzt das Fahrwerk unter Strom.
Im französischen Morzine präsentiert Haibike zusammen mit Lapierre und Ghost das erste intelligente Dämpfer-System für Mountainbikes.
Hinter dem Namen e:i shock verbirgt sich eine präzise Technik, die dem Fahrer bergauf und bergab vollen Fahrspaß garantiert, ohne den Dämpfer per Hand einzustellen. Möglich machen das drei Sensoren
am Bike, die die Geschwindigkeit, die Beschleunigung bzw. die Schläge auf die Vordergabel und die Trittfrequenz erkennen und regelmäßig erfassen. Diese Daten werden in nur einer Zehntelsekunde
im Controller von e:i shock verarbeitet. Vollautomatisch stellt das System das Fahrwerk entsprechend auf die Geländebedingungen ein. Bremsen, Schalten, Lenken – mehr muss der Fahrer selbst dank der revolutionären Innovation nicht mehr übernehmen.


e:i shock – die Funktionsweise

Fünf Jahre dauerte die Entwicklungsphase um das neue e:i shock auf den Markt zu bringen. Die niederländische Accell Group, zu der auch Haibike zählt, erarbeitete zusammen mit Rock Shox und Trelock das vollautomatische System. Das Ziel bestand darin, einen intelligenten Dämpfer zu entwickeln, der sich automatisch auf die Geländebedingungen einstellt.

Drei verschiedene Sensoren am Bike erfassen die für e:i shock 
wichtigen Informationen:
- Beschleunigungssensoren an der Federgabel, die die Schläge messen
- ein Geschwindigkeitssensor an der Federgabel
- ein Sensor am Tretlager, der die Trittfrequenz des Fahrers erkennt
Im Controller werden die Daten verarbeitet und der Dämpfer passt sich vollautomatisch an die Bedingungen an – optimale Fahrwerkseinstellungen in nur einer Zehntelsekunde.
350 Gramm wiegt e:i shock und die am 
Rahmen montierte Batterie hält circa 25 Stunden.




Die vier Modi und die Einstellungen von e:i shock





1. Automatic: e:i shock erkennt von selbst die passende Fahrwerkseinstellung und ist während der ganzen Fahrt aktiv. Das Hinterrad wird immer auf Traktion gehalten, die Kraft des Fahrers
wird optimal umgesetzt. Im Automatic Mode stehen fünf unterschiedliche Sensitivitätsstufen zur Auswahl.
2. Open: maximaler Federweg im Offroad-Einsatz.
3. Blocked: keine Unebenheit im Gelände, kein Kraftverlust – der Dämpfer ist festgestellt
4. Medium: ist der Mittelweg, ein Kompromiss zwischen offenem und geschlossenem Dämpfer (Platform).


Haibike Sleek 29 RC (2013er Modell)




Fotos & Videos: Winora-Staiger GmbH

Freitag, 6. Juli 2012

E-Bike Rennrad "eq Race" im Test

Das "Haibike eq Race" ist Rennrad mit Elektromotor Unterstützung. Momentan handelt es sich hierbei noch um einen Prototyp. Jedoch wird das Bike, angetrieben durch einen Bosch Motor, möglicher Weise bald in Serie gehen.

Elektrobike-online.com durfte das Bike vorab einmal testen und hat dazu ein Video veröffentlicht.


Quelle: http://www.elektrobike-online.com


Hier noch kurz einige Daten zum Bike:

Motor: 350Watt Bosch Mittelmotor (Unterstützt bis 45km/h)
Gewicht: etwa 16kg

Auf der kommenden Eurobike 2012 wird das Bike dem breiten Publikum vorgestellt werden. Über den Sinn und Unsinn eines Rennrad mit Elektrischer Unterstützung mag man unterschiedlicher Meinung sein, dennoch finde ich es interessant was mit diesem Antriebssystem mittlerweile alles möglich ist.