Freitag, 27. April 2012

Genuss-Tour über den Kaiserstuhl

Bei milden Temperaturen um die 22°C ging es heute einmal nicht in den Schwarzwald, sondern in das kleine Mittelgebirge Kaiserstuhl in der Rheinebene zwischen Schwarzwald und den Vogesen. Der Kaiserstuhl zeichnet sich durch sein mediterranes Klima  und den vulkanischen Böden (Löss) und die daraus resultierende abwechslungsreiche Landschaft aus. Nicht umsonst ist dieses Gebiet auch eines der besten Weinanbaugebiete Deutschlands. Der 557m hohen Totenkopf ist der Höchste Berg in dieser Region.

Befahren wurde das Gebiet von Riegel am nördlichsten Ende gelegen, nach Ihringen im Süden.
Zurück ging es durch die Oberrheinische Tiefebene zwischen Kaiserstuhl und Schwarzwald.



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Die etwa 8km Anfahrt nach Riegel erfolgte Flussabwärts entlang des Flusses Elz. 
Hierbei zunächst ohne elektrische Unterstützung, da diese bei gefahrenen 25km/h eh nicht viel  bringen würde.

 Hinter Riegel ging es dann in Richtung Kaiserstuhl, zunächst alles noch flach, daher weiter ohne Unterstützung gefahren.

Voller Akku, dann kann es ja los gehen.

 Dann ging es in die ersten leichten Steigungen, ab hier wurde ECO1 als Unterstützung gewählt.

 Diese "Hohlgassen" sind typisch für den Kaiserstuhl.

Weiter ging es dann in das Waldgebiet in Richtung "Schelinger Matte".

 Auf geht es Richtung Ihringen.

 Der erste größere Anstieg ist geschafft. Gefahren wurde ausschließlich in den Stufen ECO1-3.


 Nördlicher Kaiserstuhl mit Blick in das westliche Rheintal zu den Vogesen.


 21km zurückgelegt, der Akku hat noch vier von fünf Ladebalken.

Hier ein Blick auf die Lanschaft um das Naturschutzgebiet "Schelinger Matte"
Im Hintergrund links der höchste Berg hier - Totenkopf.

 Weiter auf die Westflanke des Kaiserstuhls, nun mit Blick Richtung Schwarzwald.
Wenn man das Bild vergrößert, so sollte man im Hintergrund den noch Schnee bedeckten Feldberg (1493m.ü.M) erkennen.


 Dann ging es dreckig Bergauf zum Neunlinden Turm. Hier habe ich gezwungener Maßen die Stufe SPEED3, also maximale Unterstützung mit 250% der eigenen Leistung (max. jedoch 500W - mehr bringt die Maschine nicht) gewählt.

 Und hier ging es dann für mich wirklich nicht mehr weiter. Zum einen lag es an meiner eigenen Power, da ich nicht mehr die kraft besaß längere Zeit in den Wiegetritt zu gehen, anderer Seits fehlte auch eine kurze Übersetzung die den Motor auch bei etwa 5km/h noch effizient unterstützen lässt. Zu guter letzt war die Traktion in diesem Felsendurchsetzten Weg auch nicht die beste. Keine Ahnung viele Prozent Steigung das hier waren, aus der Streckenaufzeichnung sieht man aber deutlich dass es hier innerhalb von etwa 500m an die 90Höhenmeter aufwärts ging. Das letzte Stück dürften aber so um die 24% gewesen sein (35Höhenmeter auf 150m Strecke - http://www.kreuzotter.de/deutsch/steigung.htm)




 Trotzdem oben angekommen - Neunlindenturm

 Dann ging es weiter, immer leicht bergab, und flüssig zu fahren in Richtung Ihringen. Bis zum Rasthaus Lenzenberg. Dort angekommen, zeigten die Boardinstrumente 28gefahrene km an und weiterhin vier von fünf Ladebalken als Restkapazität des Akkus.

 Zurück ging es dann entspannt über die Ebene. Hier im Hintergrund der 1243m Hohe Kandel.

Wieder Zuhause angekommen waren es alles in allem etwas über 50km, bei 643Höhemmenter. Akku hatte immer noch massig Reserve (3/5 Ladebalken).

Alles in allem fällt mir auf, dass bei diesen milden Temperaturen aktuell die Akkukapazität doch nochmal etwas höher ist. Des Weiteren sind mir dieses mal doch einige Biker begegnet - alle freundlich und zum Teil auch interessiert.  

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